Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken. Und was ist mit der Kunst? Lesen Sie ganz unten weiter...


 

Programm


Freitag, 6. Februar 2026 um 19:30 Uhr

Mäder – Berset

"Wir spielen mit Gitarre und Stimme und ergänzen diese mit Zubehör. Das ist Spielzeug, welches die Möglichkeiten unserer Instrumente bestens erweitert und unsere Fantasie belebt. Dazu kommt auch Verstärkung, nicht in erster Linie, um mehr Lautstärke zu bekommen, sondern um mit dem spannenden, teilweise fast irritierenden Wechsel zwischen dem natürlichen Raumklang und dem elektronischen zu spielen. Wir gestalten Formen, prägen Spuren, lassen Vorgänge zu, um an Erinnerung anzuknüpfen oder Fortsetzungen erahnen zu lassen. Wir freuen uns an Entdeckungen, die uns selbst überraschen. Wir freuen uns ob unseren musikalischen Erzeugnissen, die unser Kollektiv immer wieder neu beschreiben lässt."

 

Urban Mäder Stimme & Zubehör

Florestan Berset Gitarre, Stimme & Zubehör


Samstag, 7. Februar um 19:30 Uhr

 

DAS ATELIER AN DER ZHdK

 

und am Samstag, 21. Februar um 19:30 Uhr im Ackermannshof Basel

ferner am Sonntag, 22. Februar um 18:00 im Theater Chur

 

 

mit

 

ECHOPOEMS

für Sopran, Sprecher, Ensemble und mobile Lautsprecher

komponiert von GIORGIO TEDDE

 

mit dem Ensemble ö!, Daniela Argentino, Sopran und Christian Seiler, Sprecher und Regisseur

 

Texte von Jeanine Osborne und Martin Kunz

 

Mehr Informationen zum Konzept, zu den Ausführenden, zu den Tickets usw. hier:

ensemble-oe.ch

 


Freitag, 13. Februar 2026 um 20:30 Uhr

 

Where's Africa: She's Gone

 

Omri Ben Cohen altsaxophon, nai, stimme
Yves Theiler klavier
Dario Sisera schlagzeug, perkussion

 

Die grosse Hommage an Irène Schweizer:
She's Gone // She's Here --- nachdem sie 
im Sommer 2024 gegangen in die ewigen Jazzgründe.

 


Montag, 16. Februar um 19:30 Uhr

 

Max Frisch

Zum dritten Mal befassen wir uns mit seinem Roman "Stiller", befassen uns mit Frisch überhaupt. Und mit uns.

 

Eintritt: Kollekte

 


01. März 2026 um 11 Uhr

Mit Nathalie Schmid

Nathalie Schmid veröffentlichte bisher drei Gedichtbände: »Die Kindheit ist eine Libelle« (2005), »Atlantis lokalisieren« (2011) und »Gletscherstück« (2019). Im Jahr 2023 erschien ihr erster Roman »Lass es gut sein« im Schweizer Geparden Verlag. Für ihre Texte hat sie verschiedene Auszeichnungen und Stipendien erhalten, u.a. den Werkbeitrag des Aargauer Kuratoriums für Auszüge aus »Ein anderes Wort für einverstanden«. Nathalie Schmid wurde 1974 in Aarau geboren und lebt heute in Baden in der Schweiz.

Donnerstag, 5. März um 20:00 Uhr

 

Europa wohin? Aufbruch oder Abstieg?

Musik und Reflexion

Das Trio III-VII-XII reagiert auf das Kurzreferat von Tobias Straumann. Gedanken- und Klangspiel werden so zu einer gespannten Einheit.

 


Freitag, 6. März 2026 um 19:30 Uhr

 

Vera Hohleiter: "Jenseits der Dinge".

Lesung mit Gespräch

 

Vera Hohleiter lebt und schreibt in Basel. Als Journalistin arbeitete sie in Deutschland, der Schweiz, Südkorea und in den USA für Radio- und Fernsehsender, Print- und Online-Medien. In Südkorea ist sie für die populäre koreanische Fernsehshow Misuda bekannt. «Jenseits der Dinge» ist ihr erster Roman.

 

Sind Menschen, die meditieren, weniger anfällig für Manipulation und sind sie resilienter? Der Mönch Jibong ist überzeugt von diesem Gedanken. Wie ergeht es der Neuropsychologin Oona? Wie wirkt sich die Einmischung von Q aus, der eine WellnessApp lanciert hat?

 

Alice Grünfelder und Martin Kunz im Gespräch mit der Autorin Vera Hohleiter

 

 


Samstag, 7. März 2026 um 19:30 Uhr

Aus der Fülle des 20. Jahrhunderts

 

Ein Kammermusik-Konzert mit

 

Maria Mitsi, Klavier

Andreas Henrici, Violoncello

Elisabeth Handschin, Viola

 

Werke von Dimitri Schostakowitsch, Alfred Schnittke, Rebecca Clarke und Frank Bridge

 


Sonntag, 08. März 2026 um 17 Uhr

 

T O X I D I

 

Darja Tempest (Gesang, Flöte, Akkordeon, Perkussion)

Francis Petter (Klarinette, Bassklarinette, Sopransaxophon)

Felix Walder (E-Gitarre)

Hester Wiggers (Piano, Gesang)

Rembetiko ist die Musik der städtischen Subkultur Griechenlands in den 20-/30-er Jahren des letzten Jahrhunderts. In den Hafenkneipen entstand diese eigenwillige und interessante Mischung aus griechisch und türkischer Volksmusik. Die Texte, die zum Teil improvisiert wurden, handeln vom oftmals garstigen Alltag, von der Liebe und vom Heimweh. Heute gehört der Rembetiko zum griechischen Kulturgut und ist populärer denn je.

 

Toxidi ist eine eigene Wortkreation und heisst soviel wie: giftig, zersetzend, aber auch ‘auf Reise (taxidi) gehen/schicken’. Der Name bezeichnet unseren unbeschwerten und kecken Umgang mit dem musikalischen Material. Wir spielen diese Musik wie sie uns passt: mal fadengerade verspielt wie ein 7/8-Takt oder leidenschaftlich berechnend wie der 9/4.

 

Zum Repertoire von Toxidi gehören auch die antifaschistischen Kampflieder von Mikis Theodorakis, die heutzutage leider wieder an Aktualität gewinnen.

 

Weitere Infos zur Band finden Sie unter: www.toxidi.ch

 


Samstag, 14. März 2026 um 19:30 Uhr

Duo Aventure

Das Duo Aventure (Blockflöten und Gitarren, Teresa Hackel und Karin Rüdt) spielt im neuen Programm «Hay Que Caminar» Werke von

Charles Uzor (*1961):

 

ORIRI für Blockflöten, Gitarre und Tape (Erstaufführung, Auftrag des Duo Aventure)

und Guillaume de Machaut (ca. 1305 - 1377) Claudin de Sermisy (1490 - 1562) Miguel de Fuenllana (ca. 1525 – 1590) John Baldwine (1560 – 1615)

 Uzors neues Werk bindet sich in vielfältiger Weise zurück an Werke und Stilistik der musikalischen Renaissance, welche mit Eigenem kontrastieren und verschmelzen. Zwischen den Sätzen von ORIRI werden in diesem Programm Werke der Renaissance vorgetragen, wobei Machauts Rondeau Doulz viaire gracieus Ausgangspunkt für Uzors Komposition ist und in wechselnden Facetten im 2., 3. und 4. Satz in Erscheinung tritt.

 

Hay que caminar

Alles geht und alles bleibt,

aber das unsere ist es, vorbeizugehen, vorbeizugehen und Wege zu machen, Wege über das Meer.

Wanderer, deine Spuren sind

der Weg, und nichts mehr; Wanderer, es gibt keinen Weg, man macht den Weg beim Gehen

... (Antonio Machado)

 

«Diese Verse erinnern mich an Wilhelm Müllers «Winterreise», auch dort gibt es nur das Wandern, nicht das Ziel – wobei Müller und Schubert immerfort aus der Fremde in die Fremde hineingehen, Machado jedoch über das Meer.

Ein Wanderer auf dem Pilgerweg ritzte seine Zeilen (nicht ganz korrekt) in die Klostermauer. Auf eigener Pilgerreise in Toledo erkannte der Komponist Luigi Nono die Zeilen hay que caminar, Zeilen, die zur Überschrift eines ganzen Werkzyklus wurden.

 

ORIRI (Gastmahl) betritt Pfade, die meine Musik zu offenen Räumen mit viel Licht, Melos und Resonanz führen sollen... In ORIRI stehen sich Ost und West gegenüber, nicht feindlich, sondern neugierig, in Gastfreundschaft, disputierend. Flöte und Gitarre sind hier Brücken von Ost zu West, von Irak zu Santiago, von Monolog zur Begegnung, vom Disput zum Symposium der Stimmen.»

(Charles Uzor)


Donnerstag, 2. April um 20:00 Uhr

 

Grünes Blatt

Klangbilder aus drei Jahrhunderten


Donnerstag, 23. April um 20:00 Uhr

Lieder ohne Worte

Konzert mit Michael Flury, Posaune und Simone Keller, Klavier


Donnerstag, 7. Mai um 20:00 Uhr

 

Felix und Regula und wir anderen

Mit dem Schauspieler Christian Seiler, einer Überraschungsgästin und dem Trio III-VII-XII


Donnerstag, 4. Juni um 20:00 Uhr

 

Euro, popeia

Konzert mit dem Ensemble für Neue Musik Zürich


Donnerstag, 2. Juli um 20:00 Uhr

 

Francesca Gaza - Aminth


Das Atelier im Hotel Waldhaus in Sils-Maria

Philosophisches Abendgespräch am Donnerstag, 9. Juli um 21 Uhr

 

 

LIEBE. EROS. INTIMITÄT

 

Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn. Friedrich Nietzsche

 

Liebe zwischen Menschen: das fragile Wir, das nicht aus Nutzen entsteht, sondern aus Hingabe, Verletzlichkeit und dem Mut zum Dennoch. In historischen Spurensuchen, literarischen Stimmen und philosophischen Gedanken erkunden wir Liebe als Zärtlichkeit und Widerstand, als überwältigende Erfahrung – und zugleich als Herausforderung des Unverfügbaren.

 

Jasmine Suhner, interreligiöse Theologin, Universität Luzern, und Martin Kunz Philosoph, Musiker und Autor, Atelier für Kunst und Philosophie Zürich, im Gespräch miteinander und mit den Gästen.

Künstlerische Interventionen: Christian Seiler, Schauspieler und Regisseur

 


Donnerstag, 20. August um 20:00

 

Mythos Europa

Konzert mit Florian Kolb & Lise Barkas


Donnerstag, 3. September um 20:00 Uhr

Zeitreise

Konzert mit der Violinistin Leila Schayegh und dem Lautenisten Daniele Caminit


Donnerstag, 17. September um 20:00 Uhr

Ein Abend mit zwei Damen, einem Flügel und Joseph Haydn, dem Wegbereiter und Meister der Wiener Klassik


Donnerstag, 1. Oktober um 20:00 Uhr

 

Werner Bärtschi - Aus der Schweiz, über die Schweiz


Donnerstag, 15. Oktober um 20:00 Uhr

 

Die Farben der Annette


Donnerstag, 29. Oktober um 20:00

 

Reaching For The Moon

Konzert mit Elina Duni – Gesang & Perkussion und

Rob Luft – Gitarre & Elektronik


Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken.

Und unter Kunst - im weitesten Sinne? Ich fand keine andere Alternative als das „Künstlerleben“, wenn man darunter so etwas wie unumschränkte Individuation verstehen will, das selbstverantwortete exploratorische Lebensunternehmen….Es geht immer um die Herbeiführung eines Entbrennens, um Momente des vollen Inneseins. (Paul Nizon.)

 

Was Kunst im engeren Sinne ist, versuchen wir immer wieder zu ergründen, indem wir künstlerisch tätig sind.


Wir knüpfen bei unseren Sehnsüchten an und verwandeln Scheinantworten in echte Fragen.


Wir denken nach über das, was uns angeht. Was andere Denker und Denkerinnen dazu gedacht haben. Und wir denken weiter. Und trinken dazu.

Wir sind weder Erbsenzähler noch Schamanen. Wir genießen es, uns mit den Gästen in Denkschlaufen zu verhaspeln und uns wieder daraus herauszuspinnen.

Wir sind keiner Schulmeinung verpflichtet, wir wissen nicht so genau, wie viele Götter es gibt, aber wir laden sie ein, uns zu inspirieren, falls sie nicht gerade verreist sind.

Wir lachen gerne. Aber wir meinen es ernst.

Martin Kunz und Markus Huber

 

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Atelier für Kunst und Philosophie / Albisriederstraße 162 / 8003 Zürich / 079 430 97 14 / Email

Website über den Künstler und Philosophen Martin Kunz