Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken. Und was ist mit der Kunst? Lesen Sie ganz unten weiter...


 

Programm


12. Juni 2026 um 19:30 Uhr - nicht im Atelier, sondern in der

Pestalozzi Bibliothek Lindenplatz Zürich

Was bedeutet das Erzählen für unser Menschsein? Warum berühren Biografien oft stärker als erfundene Romane?

Alex Oberholzer erzählt in seinem Buch «Im Paradies der weissen Häubchen» aus seiner Kindheit im Spital.

Martin Kunz widmet im Buch «Menschen» ein Jahr lang jeden Tag dem Geburtstag eines oder mehrerer Menschen, ob berühmt, berüchtigt oder nicht.

Urs Heinz Aerni ist Journalist und Literaturvermittler.

Im Anschluss: Apéro und Bücherverkauf der Autoren

Eintritt frei, Kollekte.

 

Hier geht es zur Website des Veranstalters.

 


13. Juni 2026 um 18 Uhr nicht im Atelier, sondern in Oberengstringen


 

Samstag, 27. Juni um 17:00 Uhr

 

Wo sich die Schnepfe mit dem Schluckspecht trifft

Ein Spaziergang in die Welt der Vögel und die Sprüche drum herum


Ein Spaziergang mit dem Journalisten und Vogelbeobachter Urs Heinz Aerni und dem Philosophen und Autor Martin Kunz vom Atelier ins Sihlfeld und wieder zurück zum Apéro.

 

Der Spaziergang entführt das Publikum in die nahe Welt der zwitschernden und gefiederten Wesen und hinterleuchtet zugleich die Frage, warum so viele Redewendungen mit der Vogelwelt zu tun haben.

 

Warum ist ein Spatz besser in der Hand als eine Taube auf dem Dach? Warum gibt es schräge Vögel oder Menschen, die einen Vogel haben? Was pfeifen die Spatzen vom Dach? Und was zum Geier soll das, dass ausgerechnet der frühe Vogel den Wurm fängt und nicht die dumme Gans? Warum ist die Schnepfe doof? Und weiss der Kuckuck das?

 

Eintritt: Kollekte

 


Donnerstag, 2. Juli um 20:00 Uhr

 

Francesca Gaza - Aminth


Das Atelier im Hotel Waldhaus in Sils-Maria

Philosophisches Abendgespräch am Donnerstag, 9. Juli um 21 Uhr

 

 

LIEBE. EROS. INTIMITÄT

 

Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn. Friedrich Nietzsche

 

Liebe zwischen Menschen: das fragile Wir, das nicht aus Nutzen entsteht, sondern aus Hingabe, Verletzlichkeit und dem Mut zum Dennoch. In historischen Spurensuchen, literarischen Stimmen und philosophischen Gedanken erkunden wir Liebe als Zärtlichkeit und Widerstand, als überwältigende Erfahrung – und zugleich als Herausforderung des Unverfügbaren.

 

Jasmine Suhner, interreligiöse Theologin, Universität Luzern, und Martin Kunz Philosoph, Musiker und Autor, Atelier für Kunst und Philosophie Zürich, im Gespräch miteinander und mit den Gästen.

Künstlerische Interventionen: Christian Seiler, Schauspieler und Regisseur

 

Reservation: 081 838 51 00

 


Donnerstag, 20. August um 20:00

 

Auch ich war in Arkadien

Mit Florian Kolb & Lise Barkas


Zwei Künstlerinnen werden konkret:  VISUELLE POESIE + KONKRETE KUNST          

Ausstellung 5. - 20. September 2026

 

Vernissage 4. September 2026, 18 Uhr. Mit Apéro und Lesung 19 Uhr.

 

Die konkreten Künstlerinnen Ingrid Isermann und Afra Flepp stellen gemeinsam ihre Werke im Atelier für Kunst und Philosophie aus.

 

Bei der Lyrikerin Ingrid Isermann  (*1943 in Hamburg ) werden die Worte zum Textbild. Visuelle Poesie schafft einen Reflexionsraum zwischen Bild und Zeichen, Begriff, Wortklang und Bedeutung. Seit 1991 Ausstellungen mit Visueller Poesie;  Werke u.a.in der Sammlung des Museum Haus Konstruktiv, Zürich. Herausgeberin des Webkulturmagazin Literatur&Kunst www.literaturundkunst.net.

 

Die konkrete Künstlerin Afra Flepp (*1947 in Zürich)  ist in der Sammlung des Schweizerischen Institutes für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA ) vertreten und stellt ihre Werke Konkreter Kunst seit ihrer Berufskarriere als Grafikerin aus. Sie malt mit einer speziellen Acryl-Spritz-Technik präzise, konkrete Kunstwerke, die mit ihrer Farb- und Strahlkraft beeindrucken. 

 

Entdecken Sie die Vielfalt der Konkreten Kunst der beiden Künstlerinnen.


Samstag, 12. September / 20.00 Uhr

 

WintschWeberWolfarth

Michel Wintsch - piano, synthesizer

Christian Weber - bass

Christian Wolfarth - percussion

 

Das Trio WintschWeberWolfarth feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. 2001 haben sich drei Musiker gefunden, die nicht nur als Individuen in allen möglichen Formationen die Improvisationsszene schweiz- und europaweit mitprägen, sondern vor allem durch ein gemeinsames Konzept des vielleicht Massgeblichsten in der Musik überhaupt auffallen: SOUND.

 

Die Workingband mit dem langen Atem hat alle gängigen Clichées hinter sich gelassen und lässt somit vergessen, dass es sich eigentlich um ein Piano-Trio handelt. Nicht nur klanglich sind sie mittlerweile von einem solchen entfernt; durch das grosse Mass an Freiheit ist es dem Trio möglich, sich in einem fortlaufenden Prozess ständig zu erneuern. Das Ensemble musiziert mit einer atemberaubenden Frische. Wo die Band in früheren Jahren die Grenzen des Klavier-Trios gedehnt hat, sind sie heute in der Lage diese zu sprengen. 

 

2006 erschien ihre erste Veröffentlichung ‚WWW’ auf LEO Records. 2012 erschien auf Monotype Records ihre LP ‚The Holistic Worlds of...’. Der Live-Mitschnitt vom Jazfestival Willisau 2012 ist im Oktober 2013 auf hatOLOGY erschienen.

 

https://www.michelwintsch.com

https://www.christianweber.org

https://christianwolfarth.ch/de/index


Donnerstag, 17. September um 20:00 Uhr

Zwei Damen, ein Hammerflügel und Joseph Haydn

Mit Ulrike Verena Habel und Zora del Buono


Donnerstag, 1. Oktober um 20:00 Uhr

 

Werner Bärtschi - Aus der Schweiz, über die Schweiz


Donnerstag, 05. Oktober 2026 um 20:00 Uhr

Klangbilder aus drei Jahrhunderten

Konzert mit der Violinistin Leila Schayegh und dem Lautenisten Daniele Caminit

Das Konzert wurde vom 3. September

auf den 5. Oktober 2026 verschoben.


Donnerstag, 15. Oktober um 20:00 Uhr

 

Die Farben der Annette


Unser Programm anlässlich

Donnerstag, 22. Oktober 2026 ab 19 Uhr

 

LASS HÖREN!

Gib Deinem Text eine Chance!

 

Schreibende präsentieren dem Publikum Ihren Text oder Ihr Buchprojekt im Gespräch mit dem Journalisten und Literaturagenten Urs Heinz Aerni.

 

Denn selbst gestandene Schrift­stellerinnen und Schriftsteller bekommen nicht viele Gelegen­heiten, vor einem interessierten Publikum zu lesen. Hier können Autorinnen und Autoren ihre Texte jeweils während 15 Minuten vor­stellen. Es sind Kurz­lesungen im Rotations­prinzip. Lange­weile kommt bei den Zu­hörern garantiert nicht auf. Und die Autor­innen und Autoren – viele von ihnen haben bereits Bücher ver­öffent­licht – werden mit ihren neuen Texte überraschen und neugierig machen. Denn, wer weiß, ob im Publikum Verleger, Buch­händler­innen oder Literatur­ver­mittelnde sitzen. Ganz sicher aber lesende Menschen.

 

Programm anlässlich "Zürich liest":

 

Datum: 22. Oktober 2026

Start: Ab 19 Uhr

Alle 15 Minuten ein neuer schreibender Gast

 

Das Programm und die Namen sind bekannt:

 

19:00 Uhr: Gabrielle Götz: "Plötzlich war da Weite"

19:20 Uhr: Andrea Worthmann "Der Holländer"

19:45 Uhr: Marc Späni: " Die Sprache der Riesenkalmare"

20:05 Uhr: Drita Ademi Beqiri: "Gefangenes Licht"

20:30 Uhr: Sandra Engelbrecht "Maiskornspuren"

20:50 Uhr: Monica Heinz "Schatten über Orhampton Hall"

21:15 Uhr: Asli Yavas "Tote Lehrer reden nicht"

21:35 Uhr: Karin Mayerhofer: "Option"

21:55 Uhr: Conny Vischer: "Und jetzt?"

22:15 Uhr: A. Solid Betschart: "Verhinderung der Würde"

22:40 Uhr: Marco Berg: "Bis wir lieben"

23:00 Uhr: Monica Bürki: "Versuch über die Leere"

 

Ein langer Abend mit wundersamen neuen Texten und Entdeckungen aus dem aktuellen Literaturschaffen.

 

Eintritt: Kollekte und Barbetrieb

 

 


Donnerstag, 29. Oktober um 20:00

 

Reaching For The Moon

Elina Duni – Gesang & Perkussion und

Rob Luft – Gitarre & Elektronik


Sonntag, 01. November / 17.00 Uhr

 

Malatesta/Wolfarth

Enrico Malatesta - percussion

Christian Wolfarth - cymbals

 

Die beiden Schlagwerker lernten sich vor 20 Jahren in Berlin kennen. Auf Anregung Enrico Malatestas spielten sie einige erste Konzerte in Italien. Im Jahr darauf tourten sie in der Schweiz und Deutschland und tauften dabei ihre erste CD "Mirrors“. Das Duo spielte seitdem weitere Tourneen und Konzerte in Italien, Frankreich, Belgien, Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz.   

 

Enrico Malatesta, klassisch ausgebildeter Perkussionist, gehört zur neuen, jungen Improvisationsgemeinde in Italien. Er arbeitet mit Leuten wie Eugene Chadbourne, Tristan Honsinger, Seijiro Murayama und Attilla Faravelli. Zudem hat die eben verstorbene, grosse Komponistin Eliane Radigue ein Werk für Solo-Perkussion für ihn geschrieben. Daneben ist er auch als Theatermusiker zu erleben.

 

Der um eine Generation ältere Christian Wolfarth arbeitet seit gut 35 Jahren an den Schnittstellen zwischen Improvisation, Jazz und Zeitgenössicher Musik. Seine über die Jahre konsequent entwickelte musikalische Sprache macht ihn mittlerweile zu einem der interessantesten europäischen Perkussionisten.

Die Musik des Duos "Malatesta/Wolfarth" zeichnet sich aus durch abstrakte, reduzierte und eruptive Strukturen, lyrisch-obertonreiche Klanglandschaften und polyrhythmischen Überlagerungen. Besondere Beachtung wird dem Umgang mit der Zeit und der Sorgfalt der einzelnen klanglichen ereignisse geschenkt.

 

https://www.enricomalatesta.com

https://christianwolfarth.ch/de/index


Wir verstehen unter Philosophieren lustvolles Nachdenken.

Und unter Kunst - im weitesten Sinne? Ich fand keine andere Alternative als das „Künstlerleben“, wenn man darunter so etwas wie unumschränkte Individuation verstehen will, das selbstverantwortete exploratorische Lebensunternehmen….Es geht immer um die Herbeiführung eines Entbrennens, um Momente des vollen Inneseins. (Paul Nizon.)

 

Was Kunst im engeren Sinne ist, versuchen wir immer wieder zu ergründen, indem wir künstlerisch tätig sind.


Wir knüpfen bei unseren Sehnsüchten an und verwandeln Scheinantworten in echte Fragen.


Wir denken nach über das, was uns angeht. Was andere Denker und Denkerinnen dazu gedacht haben. Und wir denken weiter. Und trinken dazu.

Wir sind weder Erbsenzähler noch Schamanen. Wir genießen es, uns mit den Gästen in Denkschlaufen zu verhaspeln und uns wieder daraus herauszuspinnen.

Wir sind keiner Schulmeinung verpflichtet, wir wissen nicht so genau, wie viele Götter es gibt, aber wir laden sie ein, uns zu inspirieren, falls sie nicht gerade verreist sind.

Wir lachen gerne. Aber wir meinen es ernst.

Martin Kunz und Markus Huber

 

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Kontakt

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Atelier für Kunst und Philosophie / Albisriederstraße 162 / 8003 Zürich / 079 430 97 14 / Email

Website über den Künstler und Philosophen Martin Kunz